Legalisierung von Baurechtsverstößen – Fristverlängerung

Die Frist für die Legalisierung von Baurechtsverstößen bei Immobilien nach dem griechischen Gesetz 4178/2013 wurde durch Ministerialerlass bis zum 8. Oktober 2016 verlängert.
Verstöße gegen die Baugesetzgebung, wenn z.B. die Immobilie eine höhere Quadratmeterzahl als die offizielle Baugenehmigung aufweist, wie im Fall eines zum Zimmer umfunktionierten Balkons oder eines angebauten Zimmers und Ähnliches, aber auch generell baurechtliche Verstöße jeglicher Art werden in Griechenland mittlerweile verstärkt geahndet. Der Eigentümer setzt sich damit aber nicht nur der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung und der Belegung mit verwaltungsrechtlichen Geldstrafen aus – durch die strengere Gesetzgebung kann man mit einer Immobilie, der solche Mängel anhaften, außer vererben, nicht mehr viel tun. Alle übrigen Übereignungen, z.B. Übereignung im Wege des Verkaufes oder der Schenkung, sind ohne Bescheinigung über die Baurechtskonformität der Immobilien durch einen Bauingenieur nicht mehr möglich.
Das Gesetz 4178/2013 bietet eine relativ kostengünstige Möglichkeit, solche illegalen Bauten zu legalisieren. Man sollte diese Möglichkeit in jedem Fall wahrnehmen, denn nach Ablauf der Frist am 8. Oktober 2016 wird zwar eine neue Regelung zu dieser Problematik erwartet, die aber mit wesentlich strengeren und kostenintensiveren Voraussetzungen verbunden sein wird.

Von Rechtsanwältin Nicola-Alexandra Emmanouil

Juristische Informationen zum Leben in Griechenland

Unsere neugestaltete Website findet bereits jetzt viel Beifall und wird häufig aufgerufen. Um die Website noch  interessanter zu gestalten,  planen wir in lockerer Folge relevante juristische Informationen zum Leben in Griechenland  dort zu veröffentlichen. Unser Mitglied Rechtsanwältin Nicola Alexandra Emmanouil hat sich freundlicherweise  bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. Ihr sei für ihren ehrenamtlichen Einsatz auch an dieser Stelle gedankt.

Vassilopitta des dkiz 2016

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Auch dieses Jahr haben sich unsere Mitglieder zahlreich zum traditionellen Vassilopitta-
Schneiden in der Cafeteria des Goethe-Instituts versammelt. Vertreten war der Kern
des dkiz, aber auch die jüngere Generation. Wir haben uns besonders über den Austausch mit  Dr. Giorgos Monogioudis vom Referat für Kultur der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Athen und der deutschen Kardiologin Dr. Carolin Sonne, die den Mut fand, mitten in der Krise nach Athen zu ziehen, gefreut. Dr. Sonne hat sich bereit erklärt, ihr Fachwissen in einem Vortrag mit uns zu teilen (Termin wird angekündigt).
Die Krise in Griechenland dauert leider weiter an, und ein schnelles Ende ist nicht in Sicht. Umso wichtiger ist der Zusammenhalt und der Austausch mit anderen in einer ähnlichen Lebenssituation. Unser Mittwochstreff in der Cafeteria des Goethe-Instituts
(jeden dritten Mittwoch des Monats von 10.00-12.00 Uhr) findet nach wie vor statt, und wir sind über unsere Webseite und die hier zu findenden Kontaktdaten erreichbar.

 

Vassilopitta 2016

Der Vorstand des DKIZ wünscht ein frohes neues Jahr!

Wir hoffen auf ein besseres 2016 und laden Sie herzlich ein zum

 Vassilopitta-Schneiden 2016 des DKIZ

 am Mittwoch, 10. Februar 2016, ab 16:30 Uhr

mit einem Glas Sekt, Kaffee und Kuchen oder was das Herz sonst begehrt, wie gewohnt im Foyer des Goethe-Instituts Athen, Omirou 14-16, (Metro-Station: „Panepistimiou“).

 Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!

     Der Vorstand

 Siegi Diakakis, Tanja Nettersheim, Brigitte Scharnke, Monika Simou

Griechische Literatur auf Deutsch kostenlos online lesen

Das „Centrum Modernes Griechenland“ stellt mit der „Edition Romiosini“ griechische Literatur auf Deutsch zum kostenlosen Online-Lesen zur Verfügung. Das Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) der Freien Universität Berlin wurde 2014 zur Intensivierung des deutsch-griechischen Wissens- und Kulturtransfers gegründet und fördert unter anderem die Publikation griechischer belletristischer und wissenschaftlicher Literatur in deutscher Sprache. Unterstützt wird das Projekt von der „Stavros Niarchos Foundation“. Bei „Edition Romiosini“ kann man derzeit griechische Klassiker wie die Romantrilogie „Steuerlose Städte“ von Stratis Tsirkas und das Monument der Antikriegsliteratur „Das Leben im Grabe“ von Stratis Myrivilis finden. Mehr dazu unter http://bibliothek.edition-romiosini.de/

Vassilopitta 2016

Der Vorstand des DKIZ wünscht ein frohes neues Jahr!

Wir hoffen auf ein besseres 2016 und laden Sie herzlich ein zum

Vassilopitta-Schneiden 2016 des DKIZ

 am Mittwoch, 10. Februar 2016, ab 16:30 Uhr

mit einem Glas Sekt, Kaffee und Kuchen oder was das Herz sonst begehrt, wie gewohnt im Foyer des Goethe-Instituts Athen, Omirou 14-16, (Metro-Station: „Panepistimiou“).

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!

 Der Vorstand

Siegi Diakakis, Tanja Nettersheim, Brigitte Scharnke, Monika Simou

Deutsch-Griechisches Juristentreffen

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Zum Programm  der Studienreise einer  Gruppe von Rechtsreferendaren vom Kammergericht Berlin nach Athen gehörte auch ein Informationsgespräch mit Mitgliedern des Deutschen Kontakt- und Informationszentrums, das am 03. November 2015 stattfand. An dem Gespräch nahmen 12 deutschen Juristen sowie Rechtsanwältin Nicola Emmanouil, Rechtsanwalt Konstantinos Flegkas und die frühere Vorsitzende des Deutschen Kontakt-und Informationszentrums Vera Dimopoulos-Vosikis teil.
Im Mittelpunkt der regen Diskussion stand naturgemäß  die nun mehr als 5  Jahre währende Krise in Griechenland und ihre Auswirkungen auf die gesellschaftliche Realität, die Verarmung weiter Bevölkerungskreise, die hohe Arbeitslosigkeit und die Berufsproblematik der jungen Generation.  Es wurden Elemente des griechischen Rechtssystems aufgezeigt, die, wenn auch nicht ausschließlich,  so doch mitursächlich für diese Krise sind. Die Fragen kreisten vor allem um die Gebiete: Katasteramt, Rentensystem, Besteuerung, staatliche Verwaltung. Die Beteiligten waren sich einig, dass es keine schnelle Patentlösung geben kann, dass es aber  wichtig ist, sich  trotzdem weiterhin für den Verbleib Griechenlands in der Eurozone einzusetzen.
Die Veranstaltung fand statt im Veranstaltungssaal des Hauses Koroneos, dem an dieser Stelle für die Gastfreundschaft gedankt sei.

Todesfall in Griechenland – Was tun?

Stirbt ein naher Angehöriger, ist das, auch wenn es nicht plötzlich passiert, meist erst mal ein Schock. Man sieht sich nicht nur mit dem Verlust und der eigenen Trauer konfrontiert, sondern muss sich mit den anstehenden Formalitäten und der Organisation der Beerdigung auseinandersetzen. Stirbt die Person im Ausland, wo man sich mit den jeweiligen Gepflogenheiten nicht auskennt, und der Verstorbene vielleicht auch einer anderen Glaubensrichtung angehört, wird die Situation noch komplizierter. Eine sehr gute Hilfe stellt hierfür das Infoblatt „Sterben und Tod in Griechenland“ der Evangelischen Kirche deutscher Sprache Thessaloniki dar, das auf deren Webseite unter www.evkithes.net zu finden ist.
Aber nicht nur um diese Auskünfte zu erhalten, lohnt sich der Besuch der ansprechend gestalteten Website der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache Thessaloniki. Neben der Selbstdarstellung einer modernen deutschsprachigen Kirchengemeinde und ihren zahlreichen Aktivitäten enthält die Website viele Links und Kontaktdaten, die für ein Leben im Großbereich Nordgriechenland nützlich sind.

Ikaria, die Insel der Ruhe und der Gesundheit im Ägäischen Meer

Unsere Vorsitzende Siegi Diakakis über ihren Urlaub auf Ikaria:
„Ende Juni waren wir für 10 Tage auf dieser wunderschönen Insel des Ikarus, um unsere von Rheuma, Arthritis und  Osteoporose geplagten kranken Knochen ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Wir wohnten in dem kleinen Hotel ‚OENOE‘ im Ort THERMA – hier ist der Ursprung der Heilquelle. Das Badehaus APOLLONA liegt etwa 2 Minuten von unserem Hotel oder einem anderen nahegelegenen Hotel entfernt. Man geht morgens  ganz leger mit dem Bademantel dorthin. Es gibt Badezimmer mit jeweils einer Wanne oder für Paare mit jeweils 2 Wannen. Die Wanne wird bis zum Rand mit 35 bis 37 Grad warmen Quellwasser gefüllt, in der man dann für etwa 20 Minuten liegt. Man kann die Temperatur des Wassers selbst ein wenig regulieren, falls man die Wärme nicht verträgt. Da das Quellwasser zum größten Teil Radonio enthält, ist ein längerer Aufenthalt in der Wanne nicht angebracht. Ebenfalls ist aus Gesundheitsgründen nur einmal ein Bad pro Tag erlaubt.
Eine andere Möglichkeit ist das Bad direkt an der Quelle, d.h., es gibt in einem Raum 2 kleine Pools für jeweils 4 bzw. 8 Personen, in die man allerdings mit Badeanzug gehen muss. Alle anderen Bedingungen bleiben gleich.
Eintritt für das APOLLONA: 4,50 Euro pro Besuch – für die Pools:4,00 Euro pro Besuch.
Beide Anlagen liegen direkt am Meer mit einem schönen kleinen Strand mit Sonnenschirmen.
Nach dem Bad geht man ins Hotel zurück, um sich dort mit frisch gebackenem Brot und Kuchen und selbstgemachter Marmelade und Tee oder Filterkaffee von den wirklich herzlichen Hotelbesitzern verwöhnen zu lassen. Dann muss man sich notgedrungen wenigstens eine halbe Stunde ins Bett legen, weil die Wasserkur sehr müde macht. Erholung ist hier vorgeschrieben.
Man kann hier wirklich nur von Erholung sprechen, denn in THERMA gibt es fast keine Autos. Man kann die wunderbare Stille abends beim Zirppen der Grillen nur genießen. Wer aber etwas „LEBEN“ haben möchte geht zum Mittag- oder Abendessen in eine der kleinen Tavernen mit guter griechischen Kost – sehr oft auch mit frischem Fisch – oder fährt in die Hauptstadt AGIOU KYRIKOU (etwa 8000 Einwohner), in die man mit dem Bus oder Taxi fahren kann. Dort gibt es ein paar nette Cafés und Tavernen und auch
einige kleine Geschäfte.
Die Insel hat außer ihrer wunderwirkenden Quelle noch wunderschöne Sandstrände, alte Klöster und archäologische Stätten zu bieten, zu denen man ebenfalls mit dem Bus fahren kann. Außerdem gibt es noch Tagesausflüge mit dem Boot zu den umliegenden Inseln, z.B. Patmos, Samos oder Fournoi.
Auf die Insel selbst kommt man entweder mit dem Fährschiff (ca. 8 Stunden) oder mit dem Flugzeug (etwa 35 Minuten).
Wir haben von vielen Leuten dort gehört, dass sie große Linderung von ihren Leiden erfahren haben. Bekannte von uns fahren schon seit 10 Jahren dorthin und fühlen sich jedes Mal wohler. Wir jedenfalls können diese Insel mit ihrer Schönheit und ihren warmherzigen Leuten nur empfehlen.
Allerdings sagte man uns, dass für das erste Mal wenigstens ein 15tägiger Aufenthalt geplant sein sollte, weil dann die Wirkung der Bäder intensiver ist. Später kann man auch einen Monat und mehr bleiben.
Was die Hotelpreise angeht, so bekommen wir als Verein eine Ermäßigung:
Vorsaison (Anfang Juni bis 20. Juli):
Doppelzimmer: 30 Euro
Einzelzimmer: 25 Euro
Hauptsaison (21. Juli bis 28. August):
Doppelzimmer:40 Euro
Einzelzimmer:35 Euro
Nachsaison: (September)
Doppelzimmer: 30 Euro
Einzelzimmer: 25 Euro“