Haus Koroneos

Die Geschichte (aus dem Archiv des DKIZ):

„Deutschsprachige Frauen – Heiratsmigrantinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, die nach dem 2. Weltkrieg in zunehmender Zahl ihrem griechischen Ehemann nach Griechenland folgten, haben bereits vor vielen Jahren begonnen, sich Gedanken über ihr Leben im Alter zu machen. Verschiedene Initiativen wurden ins Leben gerufen; seit 1978 wurden beim alljährlichen Weihnachtsbasar der deutschsprachigen Kirchengemeinden in Athen auch für ein Altersheim systematisch Gelder erwirtschaftet und auf ein Sonderkonto gelegt. Für das zu gründende Altersheim haben Frauen der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache Athen Vermächtnisse, Legate, hinterlassen. Mehrmals war das Ziel greifbar nahe, wurde aber vereitelt weil sich Eigeninteressen durchsetzten und viel Kapital – materielles und immaterielles (Geld, Engagement, deutsch-griechische Netzwerke) – auf der Strecke blieb. Dass das Projekt doch zustande kam, verdanken wir der großzügigen Schenkung einer wertvollen Immobilie durch die Brüder Prof. Dr. Nikolaus–Joannis Koroneos und Prof. Dr. Aimilios Koroneos. Diese Immobilie, ein mehrgeschossiges Haus, liegt im Zentrum von Athen im Bereich Ambelokipi am Schnittpunkt der Straßen Panaji Kyriakou 7 und Anastassiou Tsocha. Die Metro-Station “Ambelokipi” ist rund 400 m entfernt, Bus- und Trolley-Stationen sind in unmittelbarer Nähe.  Das Haus Koroneos wurde der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache Athen mit der Auflage geschenkt, darin eine Senioreneinrichtung für in Griechenland lebende deutschsprachige Menschen – unabhängig von Konfession und Religion – zu errichten.  Am 5.Oktober 2006 wurde das ökumenische Altenwohnheim der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache in Griechenland offiziell eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Ziel des Projekts ist es, allen Bewohnern ein freundliches Umfeld und auch im Fall der Pflegebedürftigkeit ein weitgehend selbständiges und würdiges Leben im Alter zu bieten.“

 

Aus einem griechischen Blog (http://xartaetos-7.blogspot.gr/2008/04/blog-post_14.html) von 2008 übersetzt:

„Vor einigen Tagen las ich in der Zeitung ‚Athens Voice‘, die kostenlos an den Metro-Bahnhöfen verteilt wird, einen Artikel von G. Konstantinidis, der schrieb: Vor 30 Jahren heirateten einige junge deutsche Frauen griechische Männer und machten Griechenland zu ihrem Zuhause. Sie dachten aber mit Sorge an ihr Alter, und aus Angst, dass sie vielleicht allein bleiben würden, beschlossen sie, ein Altersheim in Griechenland zu gründen. Sie wussten nicht, wann sie es realisieren könnten, aber sie begannen Geld anzusparen. Jedes Jahr organisierten sie in der Deutschen Schule einen Weihnachtsbasar, und ein Teil der Einnahmen wurde auch für diesen Zweck beiseitegelegt. Die Jahre vergingen, das Guthaben wuchs, es gab auch Menschen, die sich dafür einsetzten und sogar, wie die Gebrüder Koroneos, ein ganzes mehrstöckiges Wohnhaus spendeten, um den Plan zu verwirklichen. Architekten und Bauingenieure stellten sich ohne Honorar zur Verfügung und halfen beim Umbau des Hauses. So entstand das ‚Haus Koroneos‘, ein neuartiges, gemeinnütziges und nicht gewinnorientiertes Altersheim.

Dieses ganze ‚ideale‘ Umfeld wurde von einer Gemeinschaft geschaffen, die sich über arrogante Verhaltensweisen, persönliche Auseinandersetzungen, bedeutungslose Feindseligkeiten und leere Theorien hinwegsetzte, an eine Idee glaubte und andere Menschen für diesen Zweck gewann. Das haben sie wunderbar gemacht! Die Idee, das Engagement, die Verwirklichung des Traums, ohne Vorbehalte, ohne Angst, ohne Kleinlichkeit! Hiermit bestätigt sich wieder einmal der Satz ‚Geschichte wird von Gemeinschaften geschrieben‘, und ich will noch einmal mit Nachdruck darauf hinweisen, dass Menschlichkeit, Sensibilität und Engagement nicht verschwunden sind! Es gibt sie! Die Menschen müssen sich nur treffen, die Gemeinschaften sich verbinden, und die Ideen müssen zum Leben erweckt werden! Ideen einer anderen Welt, einer helleren, kreativeren, menschlicheren Welt als der, die von Introvertiertheit und Isolation bestimmt wird. Braucht es viel dazu? Das oben genannte Beispiel hat bereits die Antwort darauf gegeben … 

Olga Sinogianni“

 

Und wie sieht es heute aus?

Rechtsträger des Hauses Koroneos ist seit 2010 der Evangelische Diakonieverein. Der Vorstand des Diakonievereins unter seinem Vorsitzenden Rechtsanwalt  Dimos Papanastassiou unterstützt das  Haus Koroneos unermüdlich und engagiert – und dabei ehrenamtlich – in guten und in schlechten Zeiten! Es ist für alle Mitglieder eine Herzensangelegenheit, und sie sorgen mit ihrem persönlichen Einsatz dafür dass der Betrieb des Hauses gegen alle Widrigkeiten reibungslos aufrechterhalten wird. Insbesondere Volker Klar kümmert sich fast täglich um die Erledigung bürokratischer Angelegenheiten.

Von 2007 an wurde das Haus von Manuela Gollwitzer geführt. Sie gestaltete den gesamten Betrieb, und es gelang ihr, das Haus Koroneos zu einem der angesehensten und bestgeführten Altersheime in Athen zu machen. Nach ihrem Weggang Anfang 2014 übernahm eine Doppelspitze die Führung: Schwester Hildegard Ioannidis als Pflegedienstleiterin und Tanja Nettersheim als Verwaltungsleiterin. Für Beweglichkeit von Körper, Geist und Seele sowie liebevolle Dekorationen bei allen Veranstaltungen sorgt Masseurin und Krankengymnastin Christa Jüngling in Zusammenarbeit mit der Sozialarbeiterin Laura Levanti. Das Pflegepersonal besteht aus gut geschulten, meist mehrsprachigen Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Nationen. Seit einigen Jahren kooperiert das Haus Koroneos erfolgreich mit den Pflegeschulen in Oldenburg und Berlin-Spandau. Pflegeschülerinnen und Schüler absolvieren einen Teil ihrer Ausbildung im Haus Koroneos. Diese mutigen und unternehmungslustigen jungen Leute sind bei Personal und Bewohnern gern gesehene und hilfreiche Gäste. Sie setzen sich über Sprachbarrieren und Mentalitätsunterschiede hinweg und tragen viel zum gegenseitigen Verständnis zwischen beiden Ländern bei, indem sie ihre positiven Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause nehmen.  In der jetzigen  Zeit  schwieriger deutsch-griechischer Beziehungen wird so wichtige Basisarbeit geleistet.

Heimarzt ist der Facharzt für Innere Medizin, Dr. med. Christian Schlüter, der auch Vertrauensarzt der Deutschen Botschaft ist.

Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, darunter viele Mitglieder des DKIZ, leisten seit Jahren auf vielen Gebieten einen unschätzbaren Beitrag, indem sie die Bewohner regelmäßig besuchen, mit ihnen sprechen, spielen, malen, singen, spazieren gehen – oder manchmal einfach nur da sind und ihnen die Hand halten.

Die gesamte Atmosphäre des Hauses zeichnet sich durch eine einzigartige Verbindung von Professionalität und warmherziger Menschlichkeit aus.

Im Haus Koroneos leben Senioren und Seniorinnen aus Griechenland, Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz. Es ist derzeit zu 100 % belegt.

Ein besonderes Angebot ist die Kurzzeitpflege, also die Unterbringung für einen begrenzten Zeitraum, z.B. für Alleinstehende nach Operationen oder wenn Pflegende vorübergehend eine Pause von der häuslichen Pflege ihrer Angehörigen benötigen.

Wir wünschen dem Haus Koroneos, seinen Mitarbeitern und seinen Bewohnern das Allerbeste! Mögen der hohe Standard und der Geist des Hauses erhalten bleiben und vielen Senioren und pflegebedürftigen Menschen einen würdigen Lebensabend ermöglichen!

Weitere Informationen:

Altenheim Haus Koroneos

P.Kyriakou 7 & Tsocha, GR-115 21 Athen

Verwaltung: Tel.+30-210-6444869, Fax +30-210-6444837

E-Mail: info@hauskoroneos.gr

www.hauskoroneos.gr

Von Sigrid Willer

Vortrag zur Patientenverfügung im Haus Koroneos

Unser Vortrag „Patientenverfügung in Griechenland“ fand sehr großes Interesse.
Der Veranstaltungsraum des Hauses Koroneos war so gefüllt, dass in letzter Minute Zusatzstühle aufgestellt werden mussten, damit alle Gäste einen Sitzplatz fanden.
Das Motto des Abends hätte auch der alte keltische Spruch
„Mögest Du leben, solange Du willst und es wollen, solange Du lebst“
sein können.
Der Facharzt für Innere Medizin Dr. Christian Schlüter, der auch Heim-Arzt des Hauses Koroneos ist, und die Rechtsanwältin Nicola Alexandra Emmanouil  erläuterten aus ärztlicher und aus juristischer Sicht allgemeinverständlich das Thema. Unterschiede zu Deutschland wurden deutlich gemacht sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch hinsichtlich der gesellschaftlichen Realität und praxisnahe Möglichkeiten aufgezeigt. Eine rege Diskussion schloss sich an.
Zusammenfassend hier die wichtigsten Punkte:
– In Deutschland ist die Patientenverfügung zwar kein „Muss“ aber sie ist inzwischen fast schon Standard. Wenn eine Patientenverfügung vorhanden ist, ist der Arzt verpflichtet, sich daran zu halten. Der darin festgelegte Patientenwille bindet den Arzt, solange nichts Gesetzeswidriges von ihm verlangt wird (z.B. aktive Sterbehilfe).
– Typische Anweisungen, die in einer deutschen Patientenverfügung enthalten sind: Meist wird für Situationen vorgesorgt, wo sich der Patient im unmittelbaren Sterbeprozess, im Endstadium einer unheilbaren Krankheit befindet oder eine schwere, irreversible Gehirnschädigung erlitten hat. Die Anweisungen beziehen sich dann auf die Festlegung und den Umfang von lebenserhaltenden Maßnahmen, Schmerz- und Symptombehandlung, künstliche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr, Wiederbelebung, künstliche Beatmung, Dialyse, u.Ä.
Vorlagen findet man im Internet z.B. unter:
www.bmjv.de/DE/Themen/Gesellschaft/Patientenverfuegung/patientenverfuegung_node.html
www.bundesaerztekammer.de/patienten/patientenverfuegung/muster-formulare/
– Im griechischen Recht ist weder die Patientenverfügung noch die Vorsorgevollmacht in Gesundheitsfragen gesetzlich geregelt, auch wenn Teile der Rechtslehre eine Patientenverfügung anerkennen. Für die Vorsorgevollmacht wird die Bezeichnung „ιατρικό πληρεξούσιο“ verwendet, während die Patientenverfügung als „προγενέστερη οδηγία για το τέλος της ζωής“ oder „διαθήκη ζωής“ bezeichnet wird.
– In der Praxis sind solche Verfügungen aber weitgehend unbekannt, spielen also weder in der Rechtspraxis noch bei den Ärzten eine Rolle.
– Es kann hilfreich sein, eine Patientenverfügung nach deutscher Vorlage privat aufzusetzen und/oder im Rahmen einer griechischen notariellen Generalvollmacht eine Person in Gesundheitsfragen zu bevollmächtigen, da auch nach griechischem Arztrecht das Selbstbestimmungsrecht des Patienten verstärkt wurde. So können solche Verfügungen im Rahmen der Entscheidungshilfe für den Arzt eine Rolle spielen, wenn ein entsprechendes Vertrauensverhältnis besteht.
– Zu beachten ist aber, dass nach griechischem Recht, außer im Fall, dass ein gerichtlich bestellter Betreuer existiert, die Angehörigen für die Einwilligung bzw. Nichteinwilligung in eine ärztliche Maßnahmen als entscheidungsbefugt angesehen werden. Dies und der sehr enge rechtliche Rahmen, in dem sich der Arzt hier bewegt, führt dazu, dass ein vorher schriftlich festgelegter Patientenwille im Zweifelsfall weder für die Angehörigen noch für den Arzt Bindungswirkung entfaltet.
-Will man so weit wie möglich sicherstellen, dass die eigenen Wünsche beachtet werden, für den Fall, dass man nicht mehr in der Lage ist, sie zu äußern, bleiben nach derzeitiger Rechtslage letztendlich nur frühzeitige, klärende Gespräche mit den Angehörigen und möglichst auch dem Arzt, zu dem man ein Vertrauensverhältnis hat.

Europäische Krankenversicherungskarte

Die Ferienzeit und damit auch die Reisezeit, rücken näher. Wenn Sie im Raum der Europäischen Union verreisen wollen, sollten Sie auf keine Fall Ihre Europäische Krankenversicherungskarte, die seit 01.Januar 2006 europaweit gilt, vergessen. Diese Karte ist eine kostenlose Karte, mit der Sie während eines vorübergehenden Aufenthalts in einem der 28 EU-Länder sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz Anspruch auf medizinisch notwendige Leistungen des öffentlichen Gesundheitswesens haben – zu denselben Bedingungen und Kosten (in einigen Ländern kostenlos) wie die Versicherten des jeweiligen Landes. Ausgestellt wird die Karte von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung in Griechenland. Die im Reiseland   anfallenden Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse des Patienten erstattet.
Doch hier ist Vorsicht geboten: Wenn Versicherte sich aus bestimmten Gründen bewusst für eine Behandlung im Ausland entscheiden, müssen sie mit der Krankenkasse zuvor  klären, ob die Kosten übernommen werden. Dies gilt auch für chronisch Kranke, wenn die Krankheit eine besondere medizinische Überwachung notwendig macht und den Einsatz besonderer Techniken oder Geräte erfordert (zum Beispiel bei Dialysebehandlungen). Der durch die Europäische Krankenversicherungskarte  abgedeckte Bereich gilt nur für die unmittelbar erforderliche medizinische Versorgung in akuten Notfällen  (zum Beispiel Beinbruch, kranker Zahn, Virusinfektion und ähnliche Notfälle).
Allerdings kommt es auch vor, dass, obgleich es sich um einen Notfall handelt, die griechische Europäische Versicherungskarte von ärztlichen Diensten nicht anerkannt wird. In diesen Fällen sollte man protestieren und auf seinem guten Recht bestehen, notfalls durch Einschaltung der deutschen Kontaktstelle

EU-PATIENTEN.DE
Pennefeldsweg12c
53177 Bonn
Telefon+492289530-800
Email: info@eu-patienten.de

Patientenverfügung im griechischen Recht

Das deutsche Recht bietet schon seit Langem die Möglichkeit, in schriftlichen Patientenverfügungen vorsorglich festzulegen, dass bestimmte medizinische Maßnahmen durchzuführen oder zu unterlassen sind, falls der Betroffene nicht mehr selbst entscheiden kann. Damit wird sichergestellt, dass der Patientenwille der Behandlung zugrunde gelegt wird, auch wenn er in der aktuellen Situation nicht mehr geäußert werden kann.
Eine Patientenverfügung in dieser Form existiert im griechischen Recht derzeit nicht, auch wenn schon seit einiger Zeit von Ärzten, Juristen aber auch von dem Nationalen Ausschuss für Bioethik eine gesetzliche Regelung dazu gefordert wird. Der enge Rahmen, den das griechische Recht, vor allem die ärztliche Berufsordnung, stellt, lässt eine vorherige bindende Festlegung solcher Behandlungswünsche für besondere Situationen nur sehr bedingt zu.
Auch nach griechischem Recht darf der Arzt ohne Zustimmung des Patienten keine medizinische Maßnahme vornehmen, was bedeutet, dass der Patient das Recht hat, eine Therapie abzulehnen. Für den Fall, dass der Patient dazu nicht in der Lage ist, müssen der Betreuer oder die nächsten Angehörigen zustimmen, wobei auch der Wille zu berücksichtigen ist, den der Patient gegebenenfalls zu einem früheren Zeitpunkt geäußert hat, als er noch dazu in der Lage war. In diesem Zusammenhang können schriftliche Festlegungen der Behandlungswünsche, wie sie in einer deutschen Patientenverfügung enthalten sind, eine Rolle spielen.
Eine Gewährleistung der tatsächlichen Umsetzung einer vorherigen schriftlichen Festlegung der Wünsche des Patienten im akuten Behandlungsfall ist allerdings nach derzeitiger Rechtslage nicht gegeben. Es kann hilfreich sein, eine Vertrauensperson in einer notariellen Vollmacht zu Entscheidungen in Gesundheitsfragen zu ermächtigen, für den Fall, dass man dazu selbst nicht mehr in der Lage ist und auch ggf. konkretere Behandlungswünsche in besonderen Situationen gesondert schriftlich festzulegen, die der bevollmächtigten Person, aber auch dem Arzt, als Entscheidungshilfe dienen können.
Allerdings muss man sich, aufgrund des sehr engen rechtlichen Rahmens, in dem sich der Arzt in Griechenland bewegt, darüber im Klaren sein, dass die vorherige schriftliche Fixierung konkreter Behandlungswünsche oder die Ablehnung bestimmter Maßnahmen, im Zweifelsfall nicht bindend ist. Dies gilt auch für die Bevollmächtigung dritter Personen. Da eine Bevollmächtigung in Gesundheitsfragen im griechischen Recht ebenfalls nicht ausdrücklich geregelt ist und das Gesetz nur die nahen Angehörigen (und den gerichtlich bestellten Betreuer) als entscheidungsermächtigt ansieht, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Entscheidung des Angehörigen letztlich der Vorzug gegeben wird.

IKA-Krankenversicherungsbücher

In den letzten Tagen haben die Schlangen vor den IKA Zweigstellen Schlagzeilen gemacht. Um das in den meisten Fällen nicht notwendi,ge persönliche Erscheinen in den örtlich zuständigen IKA-Verwaltungsbüros zu minimieren, hat die Leitung des IKA-ETAM  in Bezug auf den Versicherungsschutz (vom 1.3.2015 bis zum 29.2.2016) nochmals Folgendes klargestellt:
-Eine Erneuerung der IKA-Krankenversicherungsbücher (vivliaria ygeias)  ist nicht mehr erforderlich.
-Für die direkt Versicherten, die die nötigen Voraussetzungen erfüllen (mindestens 50 Versicherungstage im Jahr 2014) hat das IKA elektronisch die Erneuerung des Versicherungsschutzes an das nationale Zentralregister der Krankenversicherungsschutzberechtigten (Ethniko Mitroo Dikeouchon Perithalpsis) gesandt , so dass sie in Krankenhäusern, bei Ärzten, in Diagnosezentren usw. nur mit  Vorlage des IKA -Buchs behandelt werden, ohne dass ein weiteres Verfahren oder ein Erscheinen bei den zuständigen IKA-Dienststellen erforderlich ist.
-Die mitversicherten Familienmitglieder (Ehepartner und Kinder bis zum 18. Lebensjahr), auch wenn sie noch über keine Versicherungsnummer verfügen (A.M.A.-Arithmos Mitroou Asfalismenou), werden ebenfalls mit Vorlage des IKA-Krankenversicherungsbuchs, in dem sie aufgeführt sind, behandelt.
-Alle Versicherten und Rentner können sich elektronisch über ihren Versicherungsschutz auf der  Webseite des IKA-ETAM informieren, unter www.ika.gr / Ηλεκτρονικές Υπηρεσίες / Ηλεκτρονικές Υπηρεσίες προς Ασφαλισμένους – Συνταξιούχους / Ασφαλιστική Ικανότητα.
-Auch kann man inzwischen auf der Webseite des IKA die mitversicherten Familienmitglieder anmelden und für sie eine eigene Versicherungsnummer beantragen, so dass für sie auch in gleicher Weise der Versicherungsschutz gilt.
-Und noch ein kurzer Hinweis zu EU-Kartenanträgen:  Diese werden, nach unseren Informationen, von allen IKA-Zweigstellen angenommen, nicht nur in den jeweils örtlich zuständigen.

Vassilopitta 2015

Das Jahr 2015 verspricht so schwierig wie zukunftsweisend zu werden. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass sich Menschen in ähnlicher Lebenssituation zusammentun, um gemeinsame Sichtweisen auszutauschen und zu versuchen, Lösungen zu finden. Dafür und für aktuelle Themen und Gespräche steht das Deutsche Kontakt- und Informationszentrum Athen nach wie vor.

Deshalb lädt der Vorstand des DKIZ zum

Vassilopitta-Schneiden 2015 des DKIZ ein

am Mittwoch, 11. Februar 2015, ab 16:30 Uhr

mit einem Glas Sekt, Kaffee und Kuchen oder was das Herz sonst begehrt, wie gewohnt im Foyer des Goethe-Instituts Athen, Omirou 14-16, (Metro-Station: „Panepistimiou“).

 Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!

Der Vorstand

Siegi Diakakis, Tanja Nettersheim, Brigitte Scharnke, Monika Simou

Feuerbestattung

Weiterhin erhalten wir auch immer wieder Anfragen, auch aus der griechischen Provinz, ob es inzwischen in Griechenland ein Krematorium und damit die Möglichkeit der Einäscherung im Lande gebe. Leider ist es immer noch nicht soweit. Wir können also nach wie vor nur die bisherige Lösung vorschlagen: Wer nicht über ein Familiengrab verfügt und die makabre Ausgrabung der Gebeine drei Jahre nach der Erdbestattung vermeiden will, muss sich weiterhin mit einer Einäscherung im Ausland arrangieren. Für die deutschsprachige Gemeinde gibt es Vereinbarungen mit einem Athener Bestattungsunternehmer, der eine Einäscherung zu vernünftigen Preisen und unter würdigen Bedingungen in Deutschland durchführt: Beerdigungsinstitut Nikolaos Kyriakidis, Anapavseos 27, 116 36 Athen, T 210 9227900; M 6944302006; beziehen Sie sich beim Kontakt mit ihm auf die o.a. Vereinbarungen.

Deutsch-griechische Solidarität für die Umwelt

Die Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften e.V. und die Gemeinde Kessariani veranstalteten am Sonntag, 24. Februar 2013, gemeinsam die Baum-Pflanzaktion auf dem Arapis-Hügel oberhalb der historischen Stelle Skopeftirion bei Kessariani. Zahlreiche Bürger von Kessariani, der Bürgermeister Antonis Kampakas, die Präsidentin der VDGG Sigrid Skarpelis-Sperk, Christina Alexopoulos als Vertreter der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Tübingen-Reutlingen und Sigrid Willer für das Deutsche Kontakt- und Informationszentrum nahmen teil. Im Anschluss an die Bepflanzungsaktion übergab die Präsidentin der VDDG der Gemeinde Kessariani den 4×4-Wagen als Spende für deren Freiwillige Waldschutzgruppe zum Einsatz auf dem Hymettos-Berg.

Einen wichtigen Beitrag für dieses Projekt leisteten auch der Präsident der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Tübingen-Reutlingen Uli Mittag und die Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg, Rita Haller-Haid. Die Freiwilligen der Waldschutzgruppe Kessarianis bedankten sich für die Hilfe und möchten die  Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem Verein Tübingen-Reutlingen fortführen.

www.vdgg.de

www.dgg-tue-rt.de